26
Jan
Soli-Abend für Rojava
20:00
Freitag, 26.01.2018

Internationalistischer Abend

Während bis zum Angriff auf Kobanê der IS als unbesiegbar galt und Stadt für Stadt, Region für Region einnahm, war die dortige Niederlage der Anfang vom Ende des IS. Der Sieg bewies der Welt, dass vereinter Widerstand möglich ist und von Erfolg gekrönt sein kann.
Die Befreiung Rakkas von den Truppen des IS im Oktober 2017 läutet dessen Ende auf militärischer Ebene ein und hat eine ähnliche historische Bedeutung wie die erfolgreiche Verteidigung Kobanês. Denn das Ende des IS in Syrien ist gleichzeitig der Beginn einer neuen Ära in der Region: Während des Kriegs wurden militärische Bündnisse geschlossen, die aufgrund verschiedener politischer und territorialer Interessen mit dem Ende des Kalifats des IS keinen Fortbestand haben werden.

Die geführten Kämpfe standen unter dem gemeinsamen Ziel den IS zu besiegen, doch durch das Erreichen dieses Ziels treten die eigenen Interessen aller beteiligten Akteure zum Vorschein. So versucht die Türkei weiter an Einfluss zu gewinnen und bereitet einen Krieg vor. Ebenso stehen die USA, Russland und das syrische Regime einer befreiten Gesellschaftsordnung entgegen, für die Rojava steht und für die die bewaffneten Einheiten der YPG, YPJ, SDF und das „Internationale Freiheits Batallion“ IFB kämpfen.

Umso notwendiger ist es auch weiterhin über Rojava zu informieren und die KämpferInnen vor Ort politisch und praktisch zu unterstützen.

Aus diesem Grund spenden wir die gesamten Einnahmen des Soli-Abends an die Celox-Kampagne der Roten Hilfe International, bei der Gelder für blutstillende Verbände gesammelt werden.

Neben kurdischem Essen, Musik und Getränken gibt es beim Soli-Abend für Rojava auch einen Input mit Infos zur aktuellen Situation in Rojava und den befreiten Gebieten.

Vom Arbeitskreis Solidarität & Zusammen Kämpfen Stuttgart
www.zk-stuttgart.tk